Gymnaestrada

Gymnaestrada Lissabon 2003

Nun gut, wir sind ja auch schon wieder ein paar Tage von Lissabon zurück. Das Alltagsleben hat uns quasi wieder eingeholt. Ich möchte es allerdings nicht unterlassen Dir zu erzählen was so alles um die Piolam-Indianer in Portugal geschehen ist!

a.s. und ich sind relativ spät und mit einigen komplikationen in Lissabon gelandet. a.s. hatte das Vergenügen einen Monstertrip via Amsterdam (liegt ja auf dem Weg) hinzulegen, während ich mir den nötigen Kick mit Pass am Abflugstag suchen und etlichen Verspätungen verpasst habe. Anyway, nachdem wir unsere Loge im 0.2 Sternhotel (Schulzimmer) mit Himmelbett (Liegestuhl und Turnmatten) bezogen hatten, stand bereits der Aufbau für die Schweizershow auf dem Programm. Vorweg wurden wir angewissen, wie ernst die ganze Sache sei und das bei Arbeitsbeginn genau 0,0 Promille angesagt seien um einen perfekten Job hinzulegen. Eigentlich kein Problem für uns nur kam uns eines dazwischen:

SUPERBOCK !

Ja er, der Superbock schlechthin, wurde definitiv einer unserer engsten Freunde in dieser Woche. Da sich die Lichtcrew mit den Piolämmern eh bestens verstanden, war einiges zu erwarten, aber eben dieser Superbock stellte alles in den Schatten! Hier sind seine ausserordentlichen Eigenschaften, damit du dir ein besseres bild von ihm machen kannst: blond, gute Manieren, riecht hervorragend..usw....einfach ein Bier par exelance! So traten wir also leicht handicapiert am ersten Arbeitsabend an. Wir bissen alle aber ganz brav auf die Zähne und liessen nichts anbrennen. Nach ein paar Stunden Schlaf in einer Garderobe war dann auch schon Showtag. Die ganze Anspannung nahm definitiv zu. Nach einer Stell- und Lichtprobe und einer Hauptprobe war es dann soweit. Die Show konnte beginnen. Es ströhmten ca 4500 leute in die fantastisch gebaute Halle und die Stimmung war von Anfang an herrvorragend. Das Programm lief, wie wir es uns wünschten. Beim Finale zu den Piolamsongs Lissabon und Nothing new waren alle Zuschauer von den 850 Turnern und der Show begeistert. Die zweite Show am selben Abend war sogar noch etwas besser und nach der Show feierten alle zusammen auf der Bühne den Moment. Uns hat die ganze Show sehr berührt und so fanden auch wir zwei den Weg auf die Bühne und feierten mit den Turnern.

Piolam Arbeitsplatz

Arbeitsplatz

Finale zu Nothing New

Finale Gymnaestrada
Der Rest der Woche verlief dann etwa so, schlafen bis ca 14.00, duschen, frischmachen, scooter schnappen und ins Expogelände düsen, Turnvorstellungen angucken, Superbock trinken, Ländershows angucken, mit Leuten plaudern, Party- und Fressmeile bis morgens um 5. und das ganze wieder von vorne.......

Was für mich absolut fantastisch und unvergleichlich mit allem anderen was ich bisher erlebt habe, war die Stimmung der Leute. Irgendwie hatten alle mit dem Turnen einen gleichen Nenner und so war es sehr einfach Kontakte zu knüpfen. Ich hatte eine unglaublich schöne Woche, die mir in Erinnerung bleibt und ich bin sehr stolz, dass wir mit unserer Musik einen kleinen Teil zum Gelingen dieses Anlasses beitragen konnten. Yeah, danke und bis bald

love
t.j.

Die Geisterbahn von Lissabon

Arbeitsteam
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